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CARMEN



„Carmen“ ein Aktiges Handlungsballett
George Bizets weltberühmte Oper „Carmen“ bildet die Basis für das faszinierende Handlungsballett „Carmen“, das von Alberto Alonso; dem Chefchoreographen des Nationalballetts von Cuba, insbesondere für eine der größten Ballerinen des 20. Jahrhunderts, Maya Plisetskaya (Ihr Partner war Sergej Radchenko), geschaffen und 1967 am Moskauer Bolschoj-Theater uraufgeführt wurde.
 
„Carmen wurde das Buch des Lebens im höchsten Sinne des Tanzes. Das ist das dionysische Wunder.“    Oskar Bie

 
 

 

Die Handlung beschreibt die Grenzen zweier Menschen, die unterschiedliche Lebenshaltungen vertreten. Sie wollen ihre Grenzen überschreiten, doch sie können es nicht. Das führt zur Vernichtung und zur Selbstvernichtung.
 
Im Kampf der Geschlechter gibt es immer Erwartungen, Sehnsüchte und  letztlich die Hoffnung, daß der eine den anderen – wir können es so nennen –besiegen wird oder an sein Ufer zieht.
Das funktioniert zwischen Carmen und José nicht.
 
José sieht das Außergewöhnliche in Carmen, das er sucht. Aber er kann es nicht erreichen, weil sie ihr Ufer nicht verlassen will und es auch nicht kann.
Und Carmen sieht das Außergewöhnliche, das sie sucht, in José. Aber auch er vermag sein Ufer nicht zu verlassen.
Deshalb ist, obwohl beider Sehnsüchte und Utopien sehr nahe sind, keine Harmonie möglich.
 
Die Ballettinszenierung von „Carmen“ bekommt hier ihre philosophische und zeitlose Dimension, wo es um die absoluten Sehnsüchte der Menschen geht, die immer ein Extrem erstreben, eines, das sie nicht erreichen können.
Carmen hatte ein glückliches Bühnenleben. Über 50 Jahre lang lösten die Willkommensglocken des Finales eine atemlose Stille aus, auf die ein tosender Sturm mit Ovationen voller Dankbarkeit folgte.
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